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Ergotherapie

Was ist Ergotherapie?


Ergotherapie – abgeleitet vom Griechischen „erg-ein“ (handeln, tätig sein) ist ein Gesundheitsberuf (Berufsgruppe der MTD´s) der sich mit der Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden durch Betätigung beschäftigt. Ziel der Ergotherapie ist es, Menschen bei der Durchführung von für sie bedeutungsvollen Betätigungen im Alltag zu stärken.

Ergotherapie im Bereich der Kinder- und Jugendchirurgie sowie Kinder- und Jugendorthopädie

Kinder und Jugendliche werden sowohl stationär als auch ambulant behandelt, dabei besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der
- Dysmelieambulanz (Handambulanz; [Link zur Handambulanz])

- (freiberuflichen) Therapeuten im Rahmen der „Grazer Therapiegespräche“

- Neuroorthopädische Ambulanz

- Orthopädietechnik

- Physiotherapie

- Psychotherapeutische Ambulanz


Ansprechperson:
Ruth Amann

- Email: ruth.amann@klinikum-graz.at
- Tel.: 0316/385 4930
- Anrufbeantworter des Therapeutenteams: 0316/385 3682

Therapieraum: 2. Stock Station Grün


Welchen Beitrag leistet die Ergotherapie im interdisziplinären Team?


Zur Anwendung kommt ein systematischer Ansatz mit dem Ziel, dem Kind bzw. Jugendlichen, eine Verbesserung, Wiederherstellung oder Erhaltung seiner Handlungsfähigkeit zu ermöglichen. Der Ergotherapeutische Prozess beinhaltet Assessments, Intervention und Evaluation im Hinblick auf die Handlungsfähigkeit des Kindes im Alltag.


Was sind die Kernkompetenzen der Ergotherapeutische Intervention?


- Auswahl, Entwicklung und Herstellung von Schienen, Hilfsmitteln und Adaptationen für Kind und Umwelt, die eine bessere Handlungsfähigkeit und Lebensqualität ermöglichen.

- Anleitung und Unterstützung beim Training alltagsrelevanter körperlicher, kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten.

- Mit dem Ziel, einen Lernprozess anzubahnen, um dem Kind bzw. Jugendlichen größtmögliche Handlungsfähigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen kommen individuell auf das Kind abgestimmte sinnvolle Aktivitäten zum Einsatz.

- Die Therapieinhalte finden meist im spielerischen Kontext statt, auch Alltagshandlungen und kreative Tätigkeiten kommen zum Einsatz. Dabei wird nach anerkannten Therapiekonzepten wie z.B. Affolter, Bobath, Sensorische Integration nach Ayres gearbeitet.

- Bei rein funktioneller Problematik im Bereich der Hand stehen die funktionelle Therapie, Schienen- und Hilfsmittelversorgung im Vordergrund.

Zuletzt bearbeitet am 09.11.2008 um 22:06