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Besondere Leistungen |
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Trichterbrust
Ansprechpartner: o. Univ.-Prof. Dr. ME. Höllwarth
Seit einigen Jahren wird an unserer Klinik die minimal-invasive Trichterbrust-Korrektur mittels Metall-Spangen-Implantation durchgeführt. Dabei wird nach der sogenannten "Nuss-Methode" unter endoskopischer Sicht ein Metallbügel eingesetzt, der den Trichter anhebt. Dieser Metallbügel wird nach ca. 2 Jahren wieder entfernt. Mit dieser modernen Operationstechnik wurde in den vergangenen Jahren an der Universitätsklinik für Kinderchirurgie in Graz bei über 150 Patienten eine Trichterbrust korrigiert. Das ideale Alter für die Trichterbrustkorrektur liegt um das 12. Lebensjahr, wir konnten diese Methode aber bereits auch im Erwachsenenalter erfolgreich anwenden. Die Vorteile dieser Methode sind:
1. Die kosmetisch störenden Narben vorne im Brustbereich entfallen. Es entstehen nur kleine Narben seitlich am Brustkorb
2. Durch die endoskopisch-kontrollierte Einbringungstechnik konnte das OP-Risiko deutlich verringert werden.
3. Die Einfachheit der Methode ermöglicht eine kurze Operationsdauer (1 Stunde).
4. Für die Entfernung der Metallspange ist meist ein 1-3 Tage dauernder Aufenthalt ausreichend.
Endoskopische Stentimplantation
Ansprechpartner: o. Univ.-Prof. Dr. ME Höllwarth
Engstellen im Bereich der Atemwege können zu wiederkehrenden Infekten und in Einzelfällen auch zu einer deutlich herabgesetzten Sauerstoffversorgung des Körpers führen. An der Universitätsklinik für Kinderchirurgie Graz wird ein Verfahren zur dauerhaften Erweiterung der Atemwege eingesetzt, die sogenannte "innere Schienung" oder endoskopische Stentimplantation. Dabei wird ein Platzhalter (Stent) mittels Endoskop in die Luftröhre oder den Bronchialbaum eingebracht, der die Atemwege erweitert und offen hält. Wird der Stent nicht mehr benötigt, kann dieser endoskopisch entfernt werden. An der Grazer Kinderchirurgie wird die Methode der Stentimplantation unter anderem bei folgenden Erkrankungen angewendet:
- Engstellen im Bronchialbaum nach Entzündungen (z.B. Fremdkörperaspiration)
- Angeborene Fehlbildungen der Atemwege
- Einengung der Atemwege durch Tumore
- Engstellen als Folge von Operationen (z.B. Tracheostoma)
Minimal-invasive Chirurgie
Ansprechpartner: OA Dr. L. Stroedter
Der Einsatz von minimal invasiven Operationstechniken hat sich in allen Altersgruppen bewährt. Insbesondere bei speziellen Fragestellungen ist die endoskopische Chirurgie der offenen Chirurgie überlegen. Dazu gehören:
- die chirurgische Therapie des Gastro-Ösophagealen Refluxes
- die Bauchspiegelung bei chronischen Bauchschmerzen
- die endoskopische Blinddarmentfernung
- der endoskopische Verschluss von Leistenhernien
- die Lösung von Verwachsungen im Bauch- oder Brustraum
- die Therapie von Veränderungen des weiblichen Genitales (z.B. Ovarialzysten)
- die Diagnostik und Therapie von Tumoren im Brust- oder Bauchraum
- .....
Neben der oft besseren Übersicht des Operationsgebietes kann durch den Einsatz von Instrumenten mit einem Durchmesser von wenigen Milimetern ein hervorragendes kosmetisches Ergebnis erzielt werden.
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Zuletzt bearbeitet am 20.12.2004 um 10:31 |
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